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Assi´s letzter Urlaub

Assen! Unser Assi-Bub! Ich hab ihn doch erst auf die Welt gebracht, kann mich noch so gut daran erinnern. Und nun ist er schon gegangen.

 

Erst vor wenigen Tagen saß er noch bei mir, den Kopf in meinem Schoß, den Blick voll Vertrauen auf mich gerichtet. Und ich wusste, ich kann nichts mehr tun. Es zerreißt einem das Herz, schnürt die Kehle zu - so sehr, so tief geht die Trauer in dem Wissen, was passieren wird während man in die dunkeln freundlichen Augen blickt.

 

Dabei hatte es so ganz anders sein sollen, hat so schön begonnen.

 

Assi´s Frauerl hat schon vor Monaten einen Mini-Urlaub angekündigt, nur wenige Tage, nicht mal eine Woche. Und um einen Platz für Assi gesorgt, damit ja alles passt.

Damit er bei seiner Familie ist, bei Papa Cedric , Mama Lyra, Bruder Asparuch, Schwester Albena und viele andere Verwandte und Freunde zum Spielen

 

 

Am Freitag  dann, den 16.8. hab ich Assi abgeholt. Und wie immer streiche ich über das Tier, taste es ab,  nur Routine, um zu sehen, dass eh alles passt.

Aber leider – es passte nicht. Am Hals fühlte ich dick geschwollenen Knoten auf beiden Seiten.

Noch am selben Abend wurde Assi von unserer lieben Freundin Dr. Kühn untersucht, die sich noch spät in der Nacht zeit nahm, zu uns zu kommen. Und sie stellte eine schreckliche Diagnose – vermutlich Leukose!

Also hieß es, schon am nächsten Tag zum Tierarzt, Proben entnehmen, um zu wissen, ob dies tatsächlich Leukose sei und ob noch eine Therapie möglich ist.

Schon sehr bald stand fest, dass die Diagnose leider stimmte, dass eine Therapie keine Heilung, nur einige Monate mehr bedeuten würde – und das wahr noch dazu ungewiss, denn manche Hunde vertragen die Chemo gar nicht.

Also entschied sich Assis´s Frauer schweren Herzens, keine Chemo zu beginnen, Assen das Leben nur leichter zu machen mit Kortison, solange es halt ginge.

 

Könnt Ihr Euch das Gefühl vorstellen, wenn man wie ich seine Tiere so sehr liebt, egal, ob sie nun bei uns Leben oder eben bei neuen Familien und wenn man so ein Tier da hat, es herumspringt und tollt, es zu einem Schmusen kommt, ein Spielzeug bringt – und man in jeder Sekunde daran denken muss, das es zum unweigerlichen und baldigen Tode verurteilt ist? Könnt ihr das nachfühlen?

 

So versuchte ich, diese seine letzten Tage, die ich jemals mit ihm verbringen würde so schön wie möglich zu gestalten, mit ihm zu spielen so oft es nur ging. Und die Gedanken zu verdrängen.

 

Schon bald wurde Assi wieder abgeholt von seinem Frauerl – und ich will gar nicht wissen, wie sie sich fühlte.

 

Assi bekam Kortison, doch es ging schnell bergab, so schnell.

Erbrechen, Durchfall, Futterverweigerung…nur etwas mehr als eine Woche, nach dem er bei uns war, am Montag den 2. September musste Eva ihren treuen Freund und Begleiter gehen lassen.

 

Und obwohl ich es ja erwartet hatte,  es war doch noch so früh! Am Sonntag wollte ich ihn noch besuchen, doch es wurde spät und ich verschob es auf Montag. Und als ich losfahren wollte, nur kurz vorher anrief, erfuhr ich, es war schon zu spät.

 

Mein lieber Assi, mein Baby, er war tot. 

 

Was bleibt, sind Traurigkeit, Erinnerungen und viel zu wenige Bilder die erinnern an ein viel zu kurzes Leben.

Adieu Assi; wo immer Du auch bist, spiel gut mit Deinen Freunden, die schon vor Dir gingen.