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Sport - Gutes und Schlechtes

 

 

Es gibt wohl kaum ein so differenziert betrachtet und emotional befrachtetes Thema wie den Sport - bei Menschen wie auch bei Tieren.

Welcher Sport gesund ist oder nicht wird immer meist dann erst tatsächlich öffentlich ausgesprochen, wenn es den wirtschaftlichen Interessen einer breiteren Lobby nicht mehr entgegensteht.

 

Nun, unbestritten ist, daß körperliche Aktivität für jedes Säugetier im richtigen Maß entsprechend seiner Gattung sinnvoll und gesundheitsfördernd ist.

Im übertriebenen Maß ist Sport jedoch sehr viel rascher und in wesentlich höherem Masse schädlicher wie einfaches Nichtstun.

 

Es kommt also auf das richtige Maß an!

 

Eines muss Ihnen dabei nun auf jeden Fall bewußt sein:

Der Hund kennt seine Grenzen nicht!

 

Ein Border Collie ist im allgemeinen ein extrem leistungsfähiges, ausdauerndes Tier mit hohem Arbeitswillen und man wird seine Grenzen schwer erreichen. Aber gerade bei jungen Tieren ist das leicht möglich.

Ein Hund mit einem Jahr stellt schon was dar, ist kräftig und äußerst lebhaft - und wenn Sie ihn bei Ihren Fahrrad-Touren über längere Strecken mitnehmen, wird er brav mitlaufen und das mit viel Begeisterung. Aber es werden seine Gelenke schon bald unwiderruflich geschädigt sein, denn diese sind noch weich, die Wachstumsfugen noch nicht geschlossen.

 

Agility kann schon zum Kennenlernen ab 7-8 Monaten geprobt werden - mit wenigen (z.B. drei), maximal 2-3 (!) Zentimter hohen Hürden kann man gut die notwendige Hand-Führung spielerisch üben. Auch eine ganz flach gestellte (50cm Höhe) Wand für Zonentraining ist möglich und ein Tunnel - mehr als Spiel und zur Begeiserung und um selber Führtraining zu bekommen - komplettiert das Trainingsumfeld. Andere Geräte, vor allem Hohe, sind in dem Alter Tabu.

 

Auch und gerade der Slalom ist ein sehr wichtiges Gerät und wird deswegen für einen später im Spitzenfeld arbeitenden Sport-Hund recht früh mit vielen positiven Eindrücken immer mal wieder zwischendurch trainiert werden - aber "recht Früh" heißt mit ca 9-10 Monaten frühestens.

Erst dann sollte man beginnen und auch da idealer Weise mit einem Gassen- Slalom. Denn Slalom-Training belastet sehr stark das Rückrad und sollte in diesem Alter wenn, dann nur sehr schonend trainiert werden.

 

Jedes vor 12-14 Monaten Lebensalter erfolgende Training mit mehr als 20cm hohen Hürden oder hohen Geräten ergibt eine ernsthafte Beeinträchtigung der späteren Gesundheit, auch wenn das Tier mit Freuden mitmachen würde!

Wichtig ist einzig und allein die Motivation - und da verweise ich wieder auf das Kapitel Erziehung durch Motivation im Kapitel Welpen-Aufbauarbeit

 

Auch Frisbee u.ä. sind extrem schädlich, nämlich für die Wirbelsäule eines nicht voll ausgewachsenen Tieres, auch für die Sprunggelenke ist Frisbee in diesem Alter ein sehr hohes Risiko.

 

Übereilen Sie nichts!

 

Bevor Sie mit Sport beginnen, erarbeiten Sie zuerst einmal die Grundlagen - und die sind fröhlicher Gehorsam, anhaltende Konzentration und aufmerksame Führigkeit - und das 100%ige Vertrauen des Tieres zu Ihnen, seinem Führer!

 

Das schnellste Tier nutzt bei Agility nichts, wenn es sich leicht ablenken läßt,  nicht Ihren Befehlen gehorcht oder sich gar vor einer Rüge fürchtet.

Und beim Hütesport ist ein Tier, daß sich zum Beispiel auch auf grosse Entfernung bei Zuruf nicht rasch hinlegt geradezu sinnlos und sogar gefährlich für die Schafe.

 

Jeder Hundesport beginnt also eigentlich mit der Kunst, den Willen zum Gehorchen so zu fördern, dass der Betroffenen meint, er hätte das sowieso immer selber unbedingt gewollt.

(na, liebe Ehemänner, fällt Euch da was auf?) :-))