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Hundezwinger "vom sonnigen Garten"

Synve mit Cedric bei der GH-2

Der Border Collie –

eine Einführung und Entscheidungshilfe für alle, die erstmals daran denken, diese Tiere zu halten.

Zu aller erst möchte ich mich bei jenen bedanken, die mir – der ich eher ein Freund der Riesenschnauzer war – diese tollen Tiere und auch die für meine Frau und mich früher eher seltsam anmutende Hütearbeit näher brachten.

An erster Stelle steht hier Frau Synve Lundgren (Lightspeed Border Collies) die mit einer unerschöpflichen - manchmal sogar schon anstrengenden –Ausdauer und Hingabe und voller fröhlichem Optimismus diesen Sport als Züchterin, Trainerin und Betreuerin fördert.

Von ihr stammen viele in dieser Web-Seite enthaltenen Empfehlungen und letztlich ist es ihr zu verdanken, daß unser Rüde Cedric ist was er ist – ein Klassehund! Danke Synve!

"Ein Border Collie ist geboren, Schafe zu hüten" - STIMMT NICHT!

Ein Dogma, was viele glauben läßt, ohne Hütearbeit verkümmern diese Tiere oder - noch schlimmer - die Tiere können alles von alleine.

Was stimmt ist, daß die begabten Individuen dieser Rasse durch Selektion wurden, was sie sind:

Sehr klug, verspielt, gehorsam, führig, mit ausgezeichnetem taktischem Gefühl im Bereich des Jagdtriebes (denn genau den nutzen wir beim Schafe hüten) und mit einer extremen Agilität sowohl geistig wie auch körperlich, die gefordert werden will, aber – ungezügelt – das Tier im Extremfall selbst bis zum Herztod arbeiten läßt.

Aber dies gilt eben auch nicht für alle.

Bei jedem Wurf gibt es Leistungsschwächere die – weitergezüchtet – diese positiven Selektionsergebnisse verlieren. Ich habe viele BC´s gesehen, die sich für Schafe überhaupt nicht interessieren.

Und letztlich haben alle Tiere auch eigene Vorlieben, die man sehr gut in der Jugend erkennen und antrainieren kann. So sind manche – wie z.b. unsere Lyra – beim Hüten zwar hochbegabt und arbeiten auch sehr gut und mit viel Gefühl für die Schafe - Lyra zieht aber eigentlich jeden Ballsport Schafen bei weitem vor; unser Cedric dagegen ist „Schafnarrisch“.

Cedric am Zicksee, Juli 2005

Der Border Collie ist ideal für alle Arten von bewegungs- intensiven, geistig anspruchsvollen, für Hunde geeigneten Sportarten und benötigt derartige Beanspruchung – stimmt zu 200%

Also: Selektion ist das Zauberwort, diese wurde ja über hunderte von Jahren betrieben – dazu siehe im Nachfolgenden unter „Herkunft & Entwicklung“.

Wegen der derzeit hohen Popularität der Tiere durch Filme, Werbungen und Quiz-Sendungen sind diese momentan in Mode und sehr gefragt und deswegen mittlerweile beinahe in Massen (im Vergleich zu früher) nachgezüchtet.

Dies ist bekanntlich das Ende jeder gezielten Selektion wie wir von anderen Rassen ja wissen, führt nicht nur mit Sicherheit bald zu typischen Rassekrankheiten und bringt bereits jetzt immer mehr für das Hüten unbegabte oder überhaupt eher ruhigere Tiere als Zuchtergebnis.

Nachdem der Otto-Normalverbraucher kaum etwas mit Hüten am Hut hat und lieber ein hübsches, sportliches, aber nicht extrem aktives Tier hätte, daß bei nur einigen Tagen geringer Aktivität gleich nervös und fahrig wird, haben sich viele Züchter dem Trend ergeben. Viele züchten nun einfach nur Border Collies – ohne Selektion auf Arbeitswilligkeit.

Die Ergebnisse müssen zu allererst hübsch und werden auch durchaus intelligent sein, sind aber meist eben eher ruhiger und durch den Wegfall der Selektion zu Gunsten der Quantität und äußerlicher Schönheit nicht so an der Hüte-Arbeit oder „Arbeit“ im allgemeinen interessiert.

Diese Tiere – sogenannte „Showhunde“ haben noch immer hohe Qualitäten für Sportarten wie Agility, Fly-Ball, Obediance usw.  aber vertragen deutlich besser die manchmal durch den Berufsalltag ihrer Besitzer erzwungenen Aktivitätspausen von einigen Tagen.

Facit: eher wenige Tiere pro Wurf sind noch mit dem Talent für die Schafarbeit gesegnet und sind vor allem nicht mehr so überaus agil und lernfähig, wie man der Rasse insgesamt nachsagt.

Was heißt das für Sie?

bitte weiter zu "Entscheidungshilfen

Lyra& Cedric in Spannung