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Flyball

Das einfachste zuerst - Flyball.

 

Flyball ist eine der vielen Sportarten, die man mit Border Collie und wohl jedem flinken Hund aufgrund deren Geschwindigkeit sehr gut ausüben kann, wobei es eigentlich eher ein Spiel als ein Sport ist, das Hund und Zuseher mitreißt.

 

 

Dieser Sport ist eine mögliche ERGÄNZUNG zu anderen, sinnvoller Weise auszuübenden Sportarten eines Border Collie, denn die Anforderungen von Flyball an den Geist des Hundes sind in etwa so hoch wie das Benagen eines Knochens. Wobei letzteres auf jeden Fall gesünder ist.

 

Er soll und kann niemals die einzige ausgeübte Sportart von verantwortungsbewußten Border Collie Hundeführern sein, ist er doch auf jeden Fall hinsichtlich des Wertes für den Intellekt des Tieres der wohl (nach Laufsport-Begleiter) am wenigsten förderliche Sport und stellt nur minimale Anforderungen an die Intelligenz des Hundes - und in der Folge kaum irgendeine Anforderung an den Hundeführer, weder geistig noch körperlich.

 

Die grosse Kunst des Hundeführers/Trainers ist es aber, den Hund überhaupt einmal den Ablauf beizubringen und dann dessen Ehrgeiz, also die Geschwindigkeit zu steigern, ohne das die Koordination des Teams verloren geht - eine knifflige Angelegenheit, die gutes Einfühlungsvermögen bedarf.

 

 

Primär ist bei diesem Sport in erster Linie Koordinationsfähigkeit und Geschwindigkeit gefragt, die als Talent vorhanden sein müssen und gefördert werden.

 

 

Dieser Sport sieht auf jeden Fall sehr spektakulär aus, was seine Beliebtheit erklärt, da der Sport bzw. das Spiel ausschließlich auf Geschwindigkeit ausgelegt ist und Zuschauer ebenso oder noch mehr begeistert wie die Windhundrennen, die durch den Platzbedarf ja eher selten geworden sind.

 

Woher kommt Flyball und wie funktioniert es genau?

 

Der Sport wurde Mitte der Siebziger in Kalifornien erfunden und kam Mitte der Neunziger zu uns.

Flyball ist ein Mannschaftsport mit 4 Hunden die ein Team bilden. Der Kurs besteht aus einer Startlinie, 4 Hürden verteilt auf 16 Meter Länge pro Strecke und der Ballmaschine. Die Hürden sind der Größe der Hunde im Team angepasst.

Die Hürden liegen üblicher Weise 10 cm unter der Schulterhürde des kleinsten Tieres, jedoch immer zwischen 20cm und 40cm Höhe.

 

 

Die Hunde springen über die Hürden und betätigen ein Pedal auf einer Box, die dann einen Ball hinauskatapultiert.

Der Hund fängt den Ball und läuft zurück über die 4 Hürden. Wenn der Hund die Startlinie kreuzt, ist der Nächste an der Reihe und läuft los.

 

Das erste Team das alle 4 Hunde ohne Fehler ins Ziel bringt gewinnt den Lauf. Die durchschnittliche Laufzeit sollte bei guten Tieren unter 20 Sekunden liegen, der Weltrekord von 2003 liegt bei 15,54 Sec.

 

 

Spieltrieb und Apportierfreude sind bei diesem Spiel Voraussetzung, beides bringen Border Collie wirklich zur Genüge mit.

Sobald der Hund begriffen hat was von ihm erwartet wird und er Spaß am Spiel gefunden hat, wird er von selber schnell und sicher werden.

 

Man sollte aber bei allem Ehrgeiz der Tiere nicht vergessen, daß Flyball ein Spiel ist und vor allem Eines, dass aufgrund des ja gewünschten scharfen Abbremsens (Aufschlagens) an der Box eine sehr einseitige und hohe körperliche Belastung der Schulter bedeutet.

Die Ausbildung muß also mit Umsicht seitens des Trainers, viel Lob aber sehr kontrolliert erfolgen. Bei dem Tempo dieses Sportes sind unaufgewärmte Hunde extrem Verletzungsgefährdet.

 

Zu bedenken ist natürlich auch, daß die gesunde Lebenserwartung eines häufig Flyball ausübenden Tieres um einiges geringer wird, da die hohe Aufprallwucht bei den Hürden wie auch besonders bei der Anschlagtaste die Gelenke verstärkt belastet und abnutzt. Leichte Tiere bringen hier auch aus diesem Grund Vorteile.

 

Abschliessend möchte ich bemerken, dass ich Flyball als Gelegenheitssport durchaus interessant finde - nur wird man ohne häufiges Training wohl keine Turniere gewinnen.

Als Turniersport hingegen finde ich Flyball zumindest für aus unserer Zucht stammenden und im allgemeinen doch eher grösseren und schweren Tiere als gesundheitlich unangebracht.