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Willkommen im neuen Heim

Wichtige Grundregeln für das spätere Verhalten Eures Hundes

 

 

Einleitung

 

 

Trotz vieler Erklärungen wohlmeinender Züchter und oft tagelangem Durchforsten des Internets nach rassespezifischen Informationen werden leider immer wieder Fehler bei "frisch gebackenen" Besitzern von Welpen gemacht, da ja doch für den Menschen auch eine ganze Reihe neuer Erfahrungen ins Haus stehen. Erfahrunge, die man zum Teil oft nicht erwartete oder auch nicht erwarten wollte. Und die oft auch unsere Nerven einiger maßen strapazieren, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.

 

 

Leider unterschätzen viele Welpenkäufer die Vielzahl der möglichen Fehler, bekommen auch manche Fehlinformation durch das Internet oder auch durch möglicher weise nicht wirklich gut informierte Züchter oder die stets immer allwissenden Verwandten und Freunde.

 

Natürlich kann man sagen „ist ja nur ein Hund, das schaff ich schon“ – und man kann damit sogar recht haben. Es ist aber eine Frage, wie das Resultat aussieht. Die Hundebesitzer, die einen leineziehenden, daheim oder andernorts bellenden, nicht alleine bleiben wollenden oder ängstlichen und damit bissigen Hund haben sind Legion. Die nachfolgenden Zeilen (o.k., sind SEHR viele Zeilen) sollen Euch helfen, zumindest die anfänglichen Klippen zu umschiffen.

 

 

Auch, wenn Ihr schon Erfahrung mit Hunden habt – JETZT habt Ihr einen BorderCollie,

die intelligenteste Hunderasse, die es gibt. Das bringt Vorteile, aber auch Nachteile, denn ein Border Collie vergisst nichts, nicht einmal, was er als nur einmalige Lebenserfahrung gelernt hat.

 

Und auch, wenn Ihr schon einen Border Collie habt: lest es trotzdem, denn Eurer mag schon in die Jahre gekommen sein – und damit sind Eure Erinnerungen an dessen Lernvermögen möglicher weise etwas schön gefärbt, Eure Erwartungshaltung etwas zu gross.

 

 

Die nachfolgenden Regeln sollen Euch helfen, weitgehend Fehler auszuschalten und viel Freude an Eurem neuen Familienmitglied zu haben, der nun doch für hoffentlich mindestens 15 Jahre Euer Leben begleiten wird und Euch so viel ehrliche Liebe schenken wird, wie Ihr bereit seid, anzunehmen.

 

Der Welpe

Wie Ihr die Entscheidung für ein bestimmtes Tier treffen sollt, dass will ich hier nicht ansprechen, denn das ist sehr von dessen späteren Aufgaben und auch Euren Lebensumständen abhängig.

Allerdings solltet Ihr bei der Wahl des Züchters darauf achten, möglichst direkten Kontakt zu mindestens einem der Elterntiere zu erhalten und mit ihr/ihm etwas Zeit verbringen.

Beim Welpen sei darauf zu achten, dass – neben allem Übrigen wie nachgewiesene Gesundheit der Eltern und des Welpen selbst, soweit möglich – ein guter Kontakt hergestellt werden kann, er Euch „riechen“ kann und mag.

Besucht das Tier so oft wie möglich und gebt dem Züchter eine Decke, die er zur Mutter oder den Welpen gibt, damit sie „eingeduftet“ wird – diese wird Euch bei der Abholung gute Dienste leisten.

 

 

 

Ein Welpe durchgeht in seinem Leben Phasen, die in bestimmten Lebenswochen beginnen und enden.

Dazu zählt u.a. die Sozialisierungsphase. Sie beginnt durchschnittlich mit der 8./9. Woche und endet mit der 12.-14. Woche.

Das spielerisch, prägende Lernen in dieser Zeit ist eine riesen Chance, aber auch eine nicht minder große Gefahr: Alles, was der Welpe jetzt erfährt und lernt, wird beinahe unauslöschbar in seinem Gedächtnis gespeichert.

Je lustvoller das Spiel mit dem Menschen ist, und je mehr erstes Lernen als Spiel empfunden wird, umso größer wird die künftige Lernfreudigkeit des Hundes. Sie wird in dieser Phase für alle Zeiten festgelegt. Ein Umkonditionieren ist später sehr aufwendig und häufig unmöglich.

 

 

Mit der Trennung von den Wurfgeschwistern steht Ihr und der Welpe vor der Aufgabe der richtigen Eingewöhnung. Die Eingewöhnung an eine unbekannte Umwelt und Umgebung stellt eine psychische Belastung für den Welpen dar. Für ihn ist heute der Tag 1 wo er das erste Mal von seiner Mutter, seinen Wurfgeschwistern und den anderen Hunden der Zuchtstätte getrennt wird. Er wird aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen, wodurch bei ihm Trennungsangst (siehe dazu das Kapitel „Trennungsangst“ in der Linkliste) entsteht.

Hinzu kommt noch eine weite Anfahrt in einem fremden Auto. Nehmt den Welpen möglichst auf Euren Schoß, damit er Körperkontakt hat. Ihr hattet bei uns bzw. dem Züchter (hoffentlich) nun doch häufig die Gelegenheit, den Welpen an Euch, an Eure Stimme, Euren Geruch zu gewöhnen – dies hilft, ist aber nur ein kleiner Strick zum Festhalten für das kleine Wesen.

 

 

Daheim angekommen, legt gleich und noch bevor der Welpe Zugang bekommt, die oben erwähnte „eingeduftete“ Decke in sein Körbchen oder seinen Platz, damit er etwas Vertrautes wieder findet.

ENTFERNT ANDERE HUNDE UND KATZEN WÄHREND DIESER PHASE!! Erst frühestens nach ca 15 Minuten oder später sollten andere Tiere “auftauchen” und ruhig an ihn heran geführt werden..

 

Das Wichtigste ist nun die neue Bindung an Euch, Euer Bemühen, das Vertrauen des Welpen zu Euch zu wecken.

 

Dieses Vertrauensverhältnis ist von überaus großer Bedeutung, denn nur und ausschließlich durch Euch schöpft der Welpe die Kraft, mit Belastungssituationen fertig zu werden!

 

 

Ihr dürft am Anfang mit dem Welpen nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig unternehmen. Ein Welpe darf nicht überfordert werden, damit er das, was er lernen soll, verarbeiten kann.

Es ist völlig falsch, wenn Ihr mit Eurem Welpen am Anfang durch die Großstadt, in Shopping Center oder sonstige stressfördernde Situationen gehen würdet. Dadurch wäre eine Überlastung des Welpen vorprogrammiert. Es gibt natürlich Welpen, denen solche Situationen nichts ausmachen. Diese sind aber sehr selten zu finden.

Wir und auch andere die Tiere liebenden Züchter werden sich bemühen, die Welpen bereits ein wenig auf diese Situationen vorzubereiten – aber dies ist wegen des jungen Alters und manchmal wie z.B. im Winter auch wegen der kalten Witterung nur eingeschränkt möglich - und ist sowieso nur ein winziges Bausteinchen für seinen Lebensweg.

Folgende Schritte solltet Ihr als Grundregel betrachten und auch beachten:

• Gewöhnt den Welpen an sein neues „Haus“ und an die neue Umgebung.

• Spaziergänge (kurz! 1 Minute pro Lebenswoche!) anfangs im Wald, auf Wiesen und Feldwegen und NUR mit Brustgeschirr da ein Halsband immer ein Entkommen ermöglicht.

• Langsames Heranführung des Welpen an mäßig belebte Straßen, achtet unbedingt darauf, dass das Tier nicht so viel Leinenspielraum hat, dass es auf die Strasse kann!!

• Nach Möglichkeit solltet Ihr mit dem Welpen frühestens NACH EINER EINGEWÖHNUNGS- und BINDUNGSPHASE von zumindest einer Woche einmal wöchentlich eine Welpenspielgruppe (mit ungefähr gleich grossen/starken Tieren!!) eines qualifizierten Hundeplatzes in Eurer Nähe aufsuchen. Mit der Teilnahme kann zwar bereits im Welpenalter von 10-12 Wochen begonnen werden, aber zuerst muss der Welpe lernen, dass Ihr ihm jederzeit Schutz bietet, er muss Euch bereits kennen und vertrauen und immer wenn er unsicher ist, zu Euch flüchten wollen und können. Denn – erinnert Euch - alles, was der Welpe in den folgenden 6-8 Wochen erfährt und erlebt ist beinahe unauslöschbar in seinem Gedächtnis verankert. Das wachsende Selbstbewußtsein des Welpen resultiert aus seinem Spielerlebnis mit Gleichaltrigen, aber auch aus dem Spiel/Lernen mit seinem geliebten Rudelführer – EUCH -, der gleichzeitig mitlernt und so eine gewisse Sicherheit im Umgang mit dem Welpen bekommt.

• Lasst den Welpen von fremden Menschen streicheln, aber nicht füttern, um nicht “Betteln” zu begünstigen.

• Man sollte den Welpen nur zu Hause oder in gesichertem Gelände ohne Leine herumlaufen lassen, denn die Leine ist Euer verlängerte Arm und gibt ihm Sicherheit. In Streßsituationen kann der Welpe dann auch nicht weiter ausweichen oder weglaufen; denn dies ist nur so weit möglich, wie die Leine lang ist. (Ausziehleinen sind toll dafür) Bitte unbedingt ein Brustgeschirr verwenden! (bekommt Ihr oft von Züchtern sowieso mit)

 

 

Das einzig Richtige ist, den Welpen langsam an seine neue Umwelt und dessen Andersartigkeit heranzuführen. Hat der Welpe sich an seine neue Heimat, mäßig belebte Straße usw. gewöhnt, steigert man langsam den Radius der zu erfahrenden Umwelt und seine Belastung.

 

Lasst ihn in den ersten 2 Wochen möglichst immer nur kurz und nicht lange alleine zurück, damit keine erneute Trennungsangst in ihm geweckt wird. Gewöhnt ihn aber daran, schon vom ersten Tag an. (ohne Aufhebens rausgehen, 2Minuten bleiben, zurückkommen ohne viel Aufhebens zu machen, keine grosse Begrüßung, kurz streicheln, irgendwas irgendwo hantieren DANN erst mit Welpe “Begrüßung” spielen) Stündlich (in etwa) wiederholen und die Zeit der Abwesenheit im Laufe der ersten 1-2 Tage auf 1-2 Stunden steigern. Bedenkt: bei uns zum Beispiel war immer das Rudel der Geschwister und der Eltern, Onkel und Großeltern vorhanden – und auch ich; Ähnlich wird dies auch bei dem Züchter Eures Welpen gewesen sein.

Dies bedeutet für das kleine Wesen, das ja erst wenige Wochen auf dieser unserer Welt lebt, eine sehr, sehr große Umstellung.

 

Sollte er sich einmal ängstlich oder zurückhaltend verhalten, dürft Ihr auf keinen Fall den Welpen mit Streicheln beruhigen, sondern nur mit Worten (schwer, ich weiss). Streicheln wird aber als Lob aufgefaßt und der Welpe verbindet damit, dass er sich mit seinen Furchtsignalen richtig verhalten hat. Somit würdet Ihr ein „Fehlverhalten“ Eures Welpen unterstützen und fördern. Natürlich, hat er sich weh getan, dann ist jedes Streicheln und Trösten erlaubt. Wenn er sich vor etwas fürchtet, geht ohne zu streicheln immer wieder und dabei sanft redend in diese Situation. Ihr werden sehen, der Welpe gewöhnt sich von selbst daran. Zeigt sich der Welpe unbefangen, also gleichgültig, wenn ein Auto vorbeifährt, er sich von Fremden streicheln lässt oder angstfrei mit Artgenossen spielt,

ausgiebig loben und mit Leckerchen belohnen.

 

O B E R S T E S G E B O T :

EINEN WELPEN SCHLÄGT MAN NICHT UND SCHREIT IHN AUCH NICHT AN!

Ebenso sperrt man ihn nicht in Toilettenräume oder sonstiges ein, um einmal Ruhe vor ihm zu haben. Tiere in diesem Alter sind überaus sensibel und das Vertrauen des Welpen würde rasch schwinden.

Grundsätzlich soll man versuchen, immer positiv zu motivieren, d.h., richtige Handlungen zu bestätigen, falsche zu ignorieren. Aber das geht leider nicht immer – manche Dinge können für den Welpen eine zukünftige Gefahr darstellen, wenn man sie nicht nachhaltig und rasch korrigiert.

Ertappt Ihr den Welpen wiederholt bei etwas, von dem Ihr sicher wisst, dass er diese Handlung aufgrund mehrerer Ermahnungen einschätzen kann, es aber verboten weil z.B. gefährlich ist, (Kabel beissen, Blumen anbeissen (könnten giftig sein), usw.) dann ist ein sofortiger Klapps (ganz leicht!!) seitlich auf die Schnauze und ein “Nein”, ein Erziehungsmittel das ihm den Zusammenhang verstehen läßt (auf den Po wär jetzt falsch) und sein Leben schützt..

Wichtig: Der Welpe wird sehr viel falsch machen, aber nicht absichtlich. Verwendet den Klapps nur sehr, sehr selten und nur, wenn es Dinge sind, die ihn in Gefahr bringen oder ihn in anderen Umgebungen (Lokale, Umgang mit anderen Hunden, Umgang mit Menschen, besonders Kinder) schaden könnten. Besonders Kinder fordern egoistisch das Spiel vom Welpen ein, doch spielen heißt beim Welpen beissen – und beisst er das Kind in die Finger, schreit das Kind – und die Probleme beginnen! Oder es tut dem Welpen weh – noch schlimmer! Der erwachsene Hund wird das später mit Aggressivität gegen Kinder ahnden. DESWEGEN: Laßt Kinder nie allein mit Welpen/Hunden!

Bei anderen Dingen, kleinen oder grossen Überschwemmungen, Häufchen am Teppich, kaputte Vasen, …seid Ihr im allgemeinen selber Schuld. Und auch wenn nicht – alles ist ersetzbar, aber nicht das Vertrauen Eures Schutzbefohlenen. Belasst es einfach, seid ihm nicht bös, er macht das nicht absichtlich!

Euer Welpe soll sich immer willkommen fühlen, wenn er Euch an der Tür begrüßen kommt, (auch wenn im Hintergrund ein kleiner See am Parkett glänzt) :-)

 

Das Vertrauen zu Euch ist eines der wichtigsten Dinge, um mit dem späteren Leben fertig zu werden!

Lasst den Welpen erst einmal stark werden, also unterdrückt ihn nicht. Z. B. spielt mit einem Seil, an dem er ziehen kann und laßt ihn nach kurzer Zeit immer wieder gewinnen, spendet deutlichen Beifall.

 

Spätere Untugenden könnt Ihr ihm immer noch abgewöhnen. Man läßt ihn nur mit ähnlich starken Artgenossen spielen, also nur mit Tieren, die ihn nicht ständig überrennen oder unterdrücken. Zeigt er am Anfang etwas Angst, auf keinen Fall bemitleiden, da muß er alleine durch. Zeigt er sich gleichgültig, d.h. angstfrei, dann bitte loben!

 

Lernen kann ein Hund nur in angstfreier Umgebung und lernen heißt spielen und auch Fehler machen – aber durch Fehler lernt man. Jetzt könntet Ihr sagen, ich lasse keinen Welpen bis er groß ist alleine im Haus und Garten, dann werden mir sicherlich keine Fehler passieren. Genau das wäre aber der größte Fehler, den Ihr machen könntet. Ohne Test seiner Umwelt, deren Reizen und Einflüssen kann sich der Welpe nicht entwickeln und sein Wesen festigen.

 

Lasst den Welpen erst einmal stark werden, also unterdrückt ihn nicht. Z. B. spielt mit einem Seil, an dem er ziehen kann und laßt ihn nach kurzer Zeit immer wieder gewinnen, spendet deutlichen Beifall.

Euer erwachsener Hund darf den Welpen nicht unterdrücken, ständig überlaufen oder Spielsachen wegnehmen. Dadurch kann der Welpe abstumpfen und zurückhaltend bis scheu werden. Er wird dann automatisch gegen alles vorsichtig.

 

Sollte Euer anderer Hund scheu, aggressiv oder geräuschempfindlich sein, solltet Ihr mit beiden Hunden das erste halbe Jahr bis zu einem Jahr getrennt spazieren gehen! (Verhaltenslernen)

 

Wenn Ihr Besuch erwartet, solltet Ihr einen scheuen Hund in ein anderes Zimmer bringen. Denn logischerweise schaut sich der Welpe dieses Fehlverhalten vom älteren Hund ab.

 

In Kürze heißt das:

Positive sowie negative Eigenschaften lernt der Welpe von seinem Partnerhund!

Ein Welpe, der mit einem ängstlichen oder aggressiven Hund aufwächst, wird zu 90 % ebenfalls ängstlich oder aggressiv. Besitzt Ihr einen ängstlichen Hund, dürft Ihr ihn nur mit dem Welpen zusammen spielen lassen, wenn er sich in gewohnter und angstfreier Umgebung befindet.

 

Ein Hund, der fremde Menschen ständig anbellt, ist für den Welpen ebenfalls nicht von Vorteil. Bellen bedeutet Gefahr. Dadurch würde der Welpe Fremde mit Gefahr verknüpften und vorsichtig werden. Ist Euer anderer Hund natürlich ausgeglichen, ruhig und zu Fremden zutraulich oder unbefangen, ist dieses ein immenser Vorteil für den Welpen, wenn er mit einem solchen aufwachsen kann. Der ruhige ausgeglichene Hund wird diese positiven Eigenschaften an den Welpen weitergeben.

Ich persönlich befürworte allerdings, dass man generell mit dem Welpen alleine spazieren geht, damit er sich an Euch orientiert, auf Euch achtet, Euch als Schutz betrachtet – das schafft Bindung. Im Spiel und im Haus kann dann der zweite Hund ohne weiteres unterstützend mitarbeiten – ABER bedenkt, dass auch Tiere Eifersucht kennen…erst vor wenigen Jahren, also im Jänner 2010, ist bei Bekannten ein neuer Welpe von einer Hündin im gleichen Haushalt so schwer am Kopf verletzt worden, dass er verstarb.

 

Das richtige Spiel mit dem Welpen

Das Wichtigste, wenn wir uns einen Welpen ins Haus nehmen, ist, ein gutes Verhältnis zu ihm zu bekommen. Wir müssen ein Band knüpfen zwischen ihm und uns, ein Band auf der Basis gegenseitigen Vertrauens. Das heißt, der Welpe darf keine Angst vor uns bekommen. Dieses Band ist der Grundstein für ein schönes Zusammenleben, die Basis einer guten Zusammenarbeit. Andererseits hat der Rudelführer eine Autoritätsperson zu sein. Der Welpe soll uns respektieren.

 

 

Eine Autoritätsperson ist nicht brutal, sondern wird nur dadurch respektiert, daß sie die vom Hund anerkannte Schlauere ist. Der Schlauere sind wir nie durch Brutalität sondern, wenn wir dem Hund immer eine Nasenlänge voraus sind. Wir müssen ihm im täglichen Umgang zeigen, wer von uns der Schlauere ist und ihm beweisen, daß wir in der Lage sind ein Rudel zu führen. Wie anders können wir das schaffen als im Spiel - aber richtiges Spiel.

 

Spielen ist eine ernste Sache für den Welpen. Absolut tabu sind Kampfspiele mit Körpereinsatz (Ausnahme: Zerrspiele). Wir wollen beim Welpen keine Chance aufkommen lassen, er könnte uns besiegen. Er wird größer und wendiger werden und merkt vielleicht irgendwann einmal, daß er uns wirklich besiegen kann. Er wird dann auch in anderen Situationen prüfen, ob Ihr wirklich der bessere Rudelführer seid. Das führt zu Dominanzproblemen und wir verlieren an Autorität.

 

 

Sollte er sich also im Spiel zu aggressiv zeigen, so gehen wir nicht auf sein Spiel ein, sondern brechen ab und interessieren uns nicht mehr für ihn oder lenken ihn ab. Gehen wir aber auf sein aggressives Spiel ein, so werden wir erfahren, dass er immer aggressiver wird. Durch die bedachtsame Förderung des Spieltriebs weckt man die Aufmerksamkeit und die Lernbereitschaft des Welpen.

 

 

Im Spiel binden wir den Welpen an uns, indem der Reiz immer von uns kommt. Für den kleinen Hund muss es immer das Allerschönste bedeuten, zu uns zu kommen, mit uns etwas zu tun. Wenn wir ihn im Spiel oder beim Spaziergang zu uns rufen, geschieht das immer mit freundlicher, möglichst heller Stimme, und wenn er dann kommt ist "Action“ angesagt.

Wir zücken ein mitgebrachtes Spielzeug oder ein Leckerli und dirigieren den Kleinen mit diesen Mitteln schon jetzt auf die linke Seite, unsere spätere Fuß-Seite. Das Spielzeug sollte so sein, dass wir es während der Hund hinein beißt noch festhalten können. (Ideal sind für mich die Euch schon gegebenen Flecht-Seile oder z.B. Schiffstaue aus dem Boots-Zubehör aus Naturfaser, die kann man in 30cm Stücke schneiden und man hat einen guten Vorrat der nicht viel kostet).

Merke: Öfters aber auch die rechte Seite als Spielseite verwenden damit der Hund nicht nur links ankommt (wär später hinderlich bei z.B. anderen Sportarten, Strasse gehen usw.)

 

Wir reden freundlich mit ihm und lassen ihn so eine Weile neben uns herlaufen. Das macht er, weil er das lockende Teil ja erhaschen will. Von Zeit zu Zeit lassen wir es ihm, halten es aber fest während wir mit ihm spielen. Dann sagen wir ,,A u s“ und nehmen es ihm wieder ab. Er will möglicher Weise nicht, was wir aber nicht dulden dürfen. Ist er hartnäckig, dann müssen wir uns freundliche aber bestimmt durchsetzen: Von oben greifen wir sanft über die Schnauze. Mit Daumen und Zeigefinger unterhalb der Lefze hinter den oberen Fangzähnen wird ganz leicht Druck ausgeübt (nur bei Tieren, die den Zahnwechsel bereits vollständig abgeschlossen haben!!). Der Unterkiefer öffnet sich dann automatisch und Ihr könnt den Gegenstand seitlich herausziehen.

 

 

So gewöhnen wir ihn von klein an daran, daß wir ihm alles wegnehmen können. Das Wegnehmen müssen wir frühzeitig mit dem Welpen üben, denn es kann für ihn mal lebensgefährlich sein, wenn er beim Spaziergang was findet und sich nicht wegnehmen läßt!!

 

 

Wir nehmen ihm eine Sache ab mit dem Kommando „Aus“ oder „Lass“, schauen es uns an und geben es ihm wieder zurück, sei es ein Knochen, ein Spielzeug der Futternapf ein Leckerli oder etwas anderes. Die Ausbildung des Hundes im Spiel geschieht nur über den Spieltrieb, Futterlob, Blickkontakt, Mimik und Körpersprache. Zum stärksten Trieb eines Hundes zählt der Selbsterhaltungstrieb, auch schon beim Welpen. Für die Ausbildung ist er ausschlaggebend.

 

 

Er schlüsselt sich in folgende Unterpunkte auf: Beutetrieb - Jagdtrieb - Spieltrieb - Futteraufnahme - Futterlob Die Verständigung der Hunde untereinander mittels Blickkontakt und Körpersprache ist eingebunden in den Selbsterhaltungstrieb. Die Ausbildung funktioniert also nur im Zusammenspiel von Spieltrieb, Futterlob, Blickkontakt und Körpersprache. Man setzt also diesen Selbsterhaltungstrieb ein, vermeidet aber das Drücken des Welpen mit den Händen in eine gewünschte Position (bei Sitz z.B.)

 

 

Im gefestigten Rudel gibt es dieses Verhaltensmuster (Drücken) nicht. Im Rudel ist Handarbeit nur in begründeten Ausnahmefällen erlaubt, z.B. wenn der Ranghöhere seine Position behaupten muss. Dann drückt er den Untergeordneten mit Pfoten, Fang und Körperkraft zu Boden.

Das löst dann Meideverhalten aus, welches in der Ausbildung keinen Platz finden darf! Vor allem der Border Collie ist sehr sensibel, vergesst das bitte nicht!

 

Während der Zahnung ist ebenfalls Vorsicht geboten. Zu diesem Zeitpunkt hat er - wie jedes andere Lebewesen - naturgemäß Schmerzen. Durch das ständige Anfassen der Schnauze während dieser Zeit (etwa ab 3 - 4 Monat) verbindet der Welpe die Menschenhand mit Zufügung von Schmerzen. Er weiß nicht, daß nicht die Hand sondern der Zahnwechsel die Schmerzen verursacht!

Gebt ihm Rinder-Kopfhaut, Ochsenziemer oder ähnliches Zähe zum Kauen oder ROHE, ungekochte/ungegrillte Rinder-Knochen (Rippen, Fuß o.ä. vom Fleischhauer, nicht die kleinen Teile vom Supermarkt, die können verschluckt werden). Bitte keine Knochenreste die vom Essen übrig blieben und schon mal heiß gemacht wurden (heiße Knochen splittern!).

Auf keinen Fall Hähnchen-/Geflügelknochen wenn diese einmal erwärmt wurden, den erwärmte Knochen (ALLE Knochen) sind spröde und splittern.

Roh sind sie zwar kein Problem, aber Geflügel-Beine oder Flügel sollte man aus Sicherheitsgründen gänzlich vermeiden.

 

 

Wart Ihr einmal bei uns und unserem Rudel, dann ich Euch bei ersten Gesprächen auch wohl schon die Vorteile von Natur-Ästen aus Buche, Eiche, Kirsche oder anderen Harthölzern nahe gebracht. Diese sind kostengünstig im Wald zu finden bei frischen Holzschlägen (oder von mir zu bekommen), müssen dann aber gut getrocknet werden, also zumindest 2-4 Monate in einem Heizraum, je nach Stärke, damit sie die richtige „Bissfestigkeit“ haben. Ihr bekommt so Hölzer bei uns, ein nicht zu dicker Buche-Scheit aus dem Brennholzhandel tut´s aber auch, muss aber abgeschliffen werden (Splitter unbedingt vorher entfernen)

 

Hund alleine lassen

Euer Welpe ist noch sehr abhängig von Euch. Er braucht Eure Zuneigung, Euer Lob und Eure Gesellschaft.

Während des vierten Monats wird er unter Umständen noch anhänglicher und beobachtet jeden Eurer Schritte. Er folgt Euch bei jeder Gelegenheit dicht auf den Fersen. Wenn Ihr kein anderes Haustier habt, kommt seine Abhängigkeit noch stärker zum Ausdruck und er hat möglicherweise große Schwierigkeiten, Euch aus seinem Gesichtskreis verschwinden zu lassen.

 

Man soll zwar den Welpen mitnehmen, wann immer es möglich ist um ihn an alle Arten von Situationen zu gewöhnen, aber Ihr werdet einmal damit beginnen müssen, ihn für kurze Zeit alleine im Haus zurückzulassen. Spätestens jetzt müsst Ihr ihm beibringen, die Abwesenheit von Menschen zu ertragen, sonst werdet Ihr später große Mühe haben.

Es kommt darauf an, dem Welpen wissen zu lassen, dass Ihr mit Sicherheit zurückkommt, wenn Ihr weggeht und ihn alleine lasst. Ihr müsst ihn in mehreren Schritten entsprechend konditionieren, das heißt, daran gewöhnen, ruhig zu bleiben und sich still zu verhalten, auch wenn er von seiner Menschenfamilie (dem Ersatz-Rudel) getrennt ist.

Das fängt man ganz langsam an, indem man ihn mal kurz innerhalb der Wohnung alleine läßt, dann zurückgeht und lobt, wenn er sich gut benommen hat. Macht dies, wenn er sowieso vom Spielen oder Spazierengehen müde ist. Ihr solltet dies auch tun, wenn Ihr nichts Bestimmtes vorhabt. Geht einmal zur nächsten Straßenkreuzung oder fahrt zum Postamt oder tut sonst irgend Etwas, aber tut es regelmäßig.

 

Führt auch jedes Mal dieselben Routinehandlungen durch, auch wenn Ihr nur für zehn Minuten das Haus verlasst. Schließt Fenster oder Türen, schaltet das Licht aus, nehmt einen Mantel oder Jacke, oder sonst etwas - eben das, was Ihr normalerweise mitnehmen würdet, wenn Ihr mehrere Stunden fortgehen würdet. Der Welpe wird schnell lernen, die Anzeichen dafür zu erkennen dass Ihr das Haus verlassen wollt aber auch wieder kommt.

 

Falls Ihr ihn bis jetzt regelmäßig mitgenommen habt, kann er in Aufregung geraten, wenn Ihr Eure Vorbereitungen zum Fortgehen trefft. Richtet vieleicht deshalb in der Routine des Aufbruchs einige Worte an ihn, zum Beispiel ,,Nein, du kommst nicht mit!“, oder einfach „Nein“. Es schadet nichts, wenn Ihr Euch von dem Welpen verabschiedet, aber macht das Tier nicht glauben, das Fortgehen sei ein großes Ereignis. Es genügt, einfach zu sagen; „Sei ein braver Hund“ oder „Bis bald!“

Es ist wichtig, dass Ihr tatsächlich weggeht. Glaubt nicht, Eure Welpe merkt es nicht, wenn Ihr in der Nähe bleibt. Er wird Eure Nähe spüren und vielleicht glauben, dass er Euch durch sein Bellen oder Winseln zurückholen kann.

 

 

Die Ansicht, nach der es sinnvoll sein soll, draußen vor der Türe zu warten, um zu sehen, was passiert, und dann schnell zurückzugehen, um den Hund zu bestrafen, falls er beIlt, ist veraltet. Es ist eine ,,negative Bestärkung“. Alles was man damit erreicht ist nur, ihn für sein Bellen mit Eurer Rückkehr zu belohnen.

Weil es ihm vor allem um Eure Zuneigung geht, wird er sich nicht einmal viel aus Eurem Schimpfen machen!

Wenn Ihr zurückkommt, auch wenn Ihr nur 10 Minuten fort wart, begrüßt den Kleinen kurz aber fröhlich und lasst Ihn sofort hinaus. Spart Euch eine ausführliche Begrüßung, bis er Gelegenheit hatte sich zu erleichtern, es könnte sonst sein, dass er vor lauter Aufregung ein Lacki macht. (Hündinnen machen das allerdings sowieso bis zu einem Jahr lang!)

 

 

Begrüßt ihn immer fröhlich, bevor Ihr Euch mit irgendwelchen Problemen abgebt, die vieleicht zwischenzeitlich entstanden sind. Euer Heimkommen sollte immer ein freudiges Ereignis für den Welpen sein. Damit es das auch für Euch ist, räumt besser alles außer Reichweite was er zerstören könnte, bevor Ihr weggeht. Manche Welpen neigen zur Zerstörungswut, die aus der Angst vor dem Alleinsein oder aus Langeweile erfolgt. Beim Zerbeißen und Zerstören bekommt er seine Angst in den Griff, und langweilig ist ihm dann auch nicht mehr, gebt ihm deswegen etwas dafür Passendes (Decke, Nageholz, Spielseil…)

 

Stubenreinheit

Wie Ihr eventuell in unserem Haus gesehen habt, halten wir die Welpen zur Reinhaltung des Lagers an. Täglich bzw. mehrmals wird die Einstreu gewechselt, die als saugfähige Unterlage dient und von den Welpen als Hundetoilette benutzt wird. Ander Züchter machen es eventuell anders, aber auch sie werden hoffentlich eine bestimmte Art der „Vorbereitung“ praktizieren. An den Auslauf in´s Freie müsst Ihr Euer Tier aber trotzdem in den meisten Fällen nun erst gewöhnen. Da er die Einstreu oder die Zeitung als "seinen Platz" kennt, wird dies nicht schwierig, legt einen entsprechenden Platz drinnen (nur für die Nacht, tagsüber abdecken) und einen draussen an, der Hund wird dies bald erkennen und sich so an einen neuen Weg gewöhnen.

Eine Todsünde des Hundehalters

 

Wenn das Malheur mal passiert ist, gibt es immer noch Leute, die einen Welpen mit der Nase in seine Hinterlassenschaften stupsen. Das ist das Dümmste, was man machen kann. Mehr noch, ein großer, folgenschwerer Unfug. Die Hundenase ist ein extrem hochempfindliches Sinnesorgan, welches durch eine solche Handlung schwer geschädigt werden kann. Der Besitzer muß sich klar machen, daß der Welpe nie aus Niedertracht in die Wohnung macht.

 

Der Welpe würde viel lieber draußen sein Geschäft erledigen, er weiss nur noch nicht wie. Das ,,Wie“ dem Welpen beizubringen, ist Aufgabe und reine Trainingssache des Besitzers.

 

Die richtige Vorgehensweise

Grundsätzlich alle 2 Stunden und etwa 5-15 Minuten nach den Mahlzeiten und jedesmal unmittelbar wenn der Welpe aufwacht nimmt man den Hund nach draußen, übt sich in Geduld und läßt ihm ausreichend Zeit, sein Häufchen und Lacki zu machen. Wenn der Welpe erfolgreich war, so lobt man ihn, wie großartig und unwahrscheinlich toll er das gemacht hat. Es wird ein regelrechter Aufstand der Begeisterung um diese Geschäftshandlung gemacht.

 

Das prägt sich ihm ein. Anschließend nimmt man den Welpen wieder mit ins Haus. Für den Erfolg, wie schnell ein Welpe stubenrein wird, ist es ausgesprochen wichtig, den Fütterungs- und Bewegungsrhythmus in möglichst gleichen Zeitabständen einzuhalten.

 

Außerdem ist es von Bedeutung, dem Welpen seinen eigenen “Geschäftsbereich” zu verschaffen. Man führt ihn folglich immer an die gleiche Stelle, sozusagen auf sein Hundeklo (vgl.oben "Einstreu"). Schließlich muss er sich in seiner neuen Umgebung erst einmal orientieren und vieles ist so aufregend für ihn, dass er schon mal seinen Druck vergessen könnte. Spürt man, dass er sich im Wohnbereich setzen will, darf man ihn auf keinen Fall hochreißen. Mit beruhigenden Worten nimmt man ihn auf den Arm und bringt ihn zu seinem Örtchen.

 

 

 

Falls nun doch ein Malheur passiert, weil man nicht schnell genug reagiert hat: ,,Nur Geduld!!!’, Es ist sehr wichtig, dass man sich im Falle eines Falles beherrscht und nicht gleich zornig reagiert. Jedes Strafen würde der Welpe als Ärger darüber empfinden, dass er überhaupt gemusst hat. Folglich wird er sich dann in Zukunft in einem unbeobachteten Moment einen entlegenen Winkel in der Wohnung suchen und die Bescherung ist da. Er folgert schließlich logisch aus unseren Handlungen und wird dann immer diese Ecken aufsuchen wollen!

Wenn man ihn in flagranti beim Absetzen seiner Notdurft erwischt, so gibt man ihm einen leichten Klaps auf den Welpenpo und sagt ein nicht allzu strenges ,,Pfui“. Der Welpe muss ja erfahren, dass das nicht erlaubt ist. Anschließend wieder ab zu seinem Örtchen.

Die beste Methode, ein Malheur zu verhindern, ist die Beobachtung des Welpen. Fängt er z.B. im Spiel plötzlich an zu kreisen und schnüffelt aufgeregt mit der Nase über dem Boden, so ist höchste Eile geboten, ihn zu seinem Örtchen zu führen.

Macht es Euch zur Gewohnheit, den Welpen morgens so früh und abends so spät wie möglich für sein Geschäft nach draußen zu bringen. Macht ihn abends müde, damit er schnell lernt durchzuschlafen. Euer Welpe ist ein Rudeltier. Im Rudel ist er nie allein. Deshalb solltet Ihr ihn nachts nicht irgendwohin aussperren wo er sich alleine fühlt. Die ersten Nächte bei ihm zu verbringen, wäre ideal. Alleinsein muß erst noch gelernt werden, am Besten erst wenn die Stubenreinheit zum größten Teil abgeschlossen ist.

Lasst ihn irgendwo in Ihrer Nähe, vielleicht in einer Hundebox, oder in einem Korb/Karton, den Ihr mit einem Handtuch abdeckt, also irgendwo wo man ihn auch nachts hören kann und er gleichzeitig das Gefühl hat, er ist nicht allein. Dann wird er sich geborgen wissen und schneller die ganze Nacht durchschlafen. Außerdem könnt Ihr ihn, wenn Ihr ihn krabbeln hören, schnell nehmen und nach draußen führen, damit er da sein Geschäft verrichten kann.

 

Zeitaufwand, bis der Hund stubenrein ist

Wie lange es dauert, bis ein Hund stubenrein ist, liegt nur an der Beobachtungsgabe der Menschen, die sich um den Hund kümmern. Dadurch dauert es bei dem einen Hund eben nur 3 Tage und beim anderen 3 Wochen oder Monate. Patentrezepte gibt es hierbei leider nicht. Erst wenn Euer Hund 6-8 Monate alt und immer noch nicht stubenrein ist, könnt Ihr von einem Problem reden. Vorher kann immer wieder mal ein Malheur passieren. Begrüßungs-Lacki gibt es übrigens bei Hundemädchen seeehr lange Zeit. :-)

 

 

Ich hoffe, unsere Ausführungen waren hilfreich und auch nicht arg zu lange. ;-) Wenn Ihr all dies befolgt, dann führt es gewiss zu einer für beide Seiten leichteren Haltung Eures Hundekindes.

 

Wir hoffen, daß es Euch hiermit gelingt, den Welpen zügig, erfolgreich und fröhlich an alles Neue zu gewöhnen. Für auftretende Fragen stehen wir Euch selbstverständlich weiterhin gerne zur Verfügung und wünschen Euch mit Eurem neuen Familienmitglied ganz viel Freude.