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Ziel: Bindung, Gehorsam, Vertrauen 

 

Die eigentlichen Maßnahmen sind auf den Folgeseiten erklärt.

 

 

2-4 Monate:

 

„Ich bin klein und hilflos und brauche jemand Starken, der mich beschützt, füttert und lieb hat!“

 

Bindungsarbeit: viel positiver Kontakt mit dem neuen Besitzer, Stubenreinheit, Sicherheit in neuen Situationen, Grundpositionen mit Futter (Sitz, Platz, Fuß)

Spielen mit Welpenspielzeug als spätere Trainingsgrundlage

 

 

4-6 Monate:

 

„Zu meinem Menschen kommen, zu achten wo er ist und mit ihm zu arbeiten lohnt sich, es gibt dann immer etwas Tolles“

 

Positionen weiterüben, fremde Situationen (Stadt, fremde Hunde, diverser Lärm, etc.) kennen lernen, sicheres Kommen zum Besitzer (mit Futter und Spielbelohnung)

Bei den schon geübten Positionen die Handzeichen und Körperhilfen abbauen, spielerisches Bringen von Spielzeug, nicht an der Leine ziehen lassen, der Welpe wird jetzt immer stärker!

 

 

6-9 Monate:

 

„Was ich gelernt habe ist leider ein bißchen mehr als nur ein lustiges Angebot! Mein Mensch will, daß ich es auch mache, wenn ich gerade etwas anderes vorhatte. Wenn ich aber tue was er sagt, macht es eigentlich ohnehin am meisten Spaß“

 

Die letzte Chance, vor der Pubertät die Kommandos abzusichern: eventuell mit Flexileine z.B. Komm und Platz auch abfragen, wenn der Welpe gerade leicht abgelenkt ist, Schwierigkeitsgrad langsam steigern, viel Lob und Belohnung bei Erfolg,

Leinenführigkeit, Ruhephasen trainieren (Border Collies sind sehr aktive und lebhafte Hunde und müssen schon früh lernen, auch mal Ruhe zu geben) ruhiges Verweilen im Körbchen üben, Platz und Bleib, Platz aus Entfernung (möglichst ohne Handzeichen!)

 

 

 

Ca. 9 Monate bis möglicherweise 18 Monate:

 

„Ich bin jetzt ziemlich cool und stark, mich interessieren viele tolle Sachen, aber mein Mensch überzeugt mich immer wieder, daß er doch die besten Aktivitätsvorschläge hat! Außerdem kann er sich auch manchmal durchsetzen und das bewundere ich an ihm.“

 

Pubertätsphase

Der Hund wird wesentlich selbständiger und entwickelt neue, eigenständige Interessen und Trieblagen. Dadurch verschlechtert sich der bisher scheinbare Gehorsam rapide! Nun merkt man, ob das Welpentraining bis jetzt sorgfältig genug betrieben wurde!

Weitere Absicherung unter stetig gesteigerter (aber kontrollierter) Ablenkung ist wichtig

Auf Verträglichkeit mit anderen Hunden achten, kein Rüpelverhalten durchgehen lassen:

Konsequent durchhalten, wenn die Rangordnung immer wieder hinterfragt werden sollte, klare Regeln und exakte Trainingsziele sind wichtig!

Jagdverhalten oder Hinfahren auf alles was sich bewegt kann auftreten und sollte in den Anfängen kontrolliert werden. Auch Anhüten und Anstarren von Artgenossen oder anderen Tieren, bzw. beweglichen Objekten (Fahrräder, Autos, etc) sollte unterbrochen werden (Ablenken, Abrufen oder Ablegen- nicht bestrafen, da man das Hüteverhalten ja nicht völlig ersticken will)

 

Beginn eines Schafhütetrainings möglich (dafür sollte der Hund schon ein sicheres Platz auf Entfernung können)

 

 

Ab einem Jahr (nach dem Hüftröntgen!) ist einfacher Lauf-Sport wie Begleiten beim Radfahren für kurze Strecken (nicht mehr als 10-15 Minuten Fahrtzeit, gemächliches Tempo) und Agilitytraining mit niederen Hürden möglich.

Kein Frisbee, Flyball oder ähnliches bis 1 ½ Jahre! Gefahr von Wirbelsäule- und Gelenks-verletzung!

Antritt in BGH 1 und bei Sheepdogtrials Kl. 1 möglich

 

 

Ab eineinhalb Jahren ist der Antritt bei Agilityturnieren möglich.

 

Und nun begleiten Sie mich bei der Welpen-Aufbauarbeit